Unterstützung & Orientierung auf einen Blick
Wenn plötzlich Pflegebedarf entsteht – sei es durch einen Unfall, eine Erkrankung oder altersbedingte Einschränkungen – stellt sich für viele Angehörige die Frage: Was ist jetzt zu tun? Hier findest du eine erste Orientierung.
1. Situation einschätzen lassen
- Kläre gemeinsam mit Fachpersonen aus dem Gesundheits- und Pflegebereich, ob ein längerfristiger Pflegebedarf (min. 6 Monate) besteht.
- Eine Pflegegeld-Einstufung (Stufe 1–7) wird vom Sozialministeriumservice vorgenommen und bildet die Grundlage für finanzielle Leistungen.
2. Unterstützung organisieren
- Kontaktiere den Sozial- oder Gesundheitssprengel oder das regionale Care-Management.
- Informiere dich über Angebote wie mobile Pflege, Tagesbetreuung oder Essen auf Rädern.
3. Beratung in Anspruch nehmen
- Pflegeberatung hilft bei organisatorischen, rechtlichen und finanziellen Fragen.
- Auch Selbsthilfegruppen oder psychosoziale Beratungsstellen können eine wichtige Unterstützung bieten.
4. Erste Anträge vorbereiten
- Pflegegeld beantragen
- Förderungen (z. B. Wohnraumanpassung) recherchieren